Highlight stellt die Implementierung eines Visualisierungs- und Interaktionskonzepts zur Unterstützung kontextsensitiver Hilfesysteme dar.
Problem des Konzextverlust
Ausgehend von der Überlegung, dass der Aufruf bzw. die Verwendung herkömmlicher (kontextsensitiver) Hilfesysteme in den meisten Fällen mit einem Kontextverlust einhergeht, d.h. das es keinen sichtbaren Zusammenhang zwischen den Objekten der grafischen Benutzeroberfläche und den in den Hilfetexten erläuterten bzw. den dort referenzierten Objekten gibt, wird stattdessen die Möglichkeit der visuellen Manipulation der grafischen Benutzeroberfläche vorgeschlagen.
Schablonenkonzept
Durch das Umranden der
objects of interest wird dem Benutzer die Verfügbarkeit von Hilfeeinträgen zu diesen Objekten grafisch angezeigt. Es entsteht hierdurch der Eindruck, dass das Hilfesystem wie eine Art Schablone über den aktuellen Problemkontext gelegt wurde, die Anwendung bzw. der Problemkontext bleibt jedoch weiterhin sichtbar. Dieser Ansatz wird hier als Kontexterhaltung verstanden. Eine Interaktion mit den Umrandungen ist möglich in der Art, dass die jeweiligen den Objekten zugewiesenen Hilfeeinträge aufgerufen und angezeigt werden können.
Abb.: Snapshot des Hightlight Verfahren
Algorithmische Umsetzung
Alle Elemente der Benutzerschnittstelle, softwaretechnisch durch Widgets repräsentiert, werden algorithmisch zunächst identifiziert und anschließend, sofern für diese Elemente Hilfeeinträge existieren, farblich hervorgehoben bzw. umrandet